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Holzheizung

Stückholz: Vom Automobilbau gelernt
Die Hersteller der Stückholzkessel haben von den Automobilbauern gelernt. Die stellen das optimale kraftstoff¬effiziente Verhältnis zwischen Verbrennungsluft und Diesel/Benzin mit Hilfe der Lambdasonde ein. Dieser Fühler erfasst den Restsauerstoffgehalt im Abgas, meldet den Wert der Regelungselektronik und die errechnet daraus, ob der Motor aktuell mit Kraftstoff- oder Luftüberschuss läuft. Anhand des Ergebnisses stimmen so die Prozesso¬ren die beiden Ströme permanent ideal aufeinander ab.

Nach ähnlichem Muster heizen heute moderne Stückholzkessel. Die nämlich müssen erkennen, welches Holz sie gerade verbrennen: Fichtenholz, Buchenholz, sehr trockene Abfälle aus einer Tischlerei... Jedes dieser Heizmateralien braucht zur Umsetzung in Wärme mehr oder weniger Luftsauerstoff. Also setzen auch hier verantwortungsvolle Kessellieferanten die Lambda-Sonde als „Informant" ein, die dem System sagt, wie viel Luft es beizumischen hat. Des Energiesparens und der Emissionen wegen.

Zünden und Entaschen
Wie zünden? Nach kurzen Pausen „Feuer aus" bleibt die Brennkammer noch so heiß, dass sich frisch eingeschobe¬ne Pellets oder Hackgut an der Restglut selbst entfachen. Nur längere Pausen machen ein elektrisches Anzünden notwendig. Der Stückholzkessel konserviert dazu aus der letzten Feuerphase Restglut - für zwölf Stunden und län¬ger. Wird Holz nachgefüllt, heizt er ohne Zündgebläse, ohne Papier und Zündhölzer an.

Und wie entaschen? Ganz einfach: mit bewegten Wirbulatoren. Beim Stückholzkessel geschieht dies von Hand. Einige Male beim Nachlegen kurz am Reinigungshebel ziehen und die Reste vorne entnehmen. Bei automa¬tischen Hackgut- und Pelletkesseln transportiert eine Schnecke die Verbrennungsrückstände in eine abnehm¬bare Aschebox. Dank des guten Ausbrands muss die bei einem 10- bis 15-kW-Pelletkessel nur ein- bis zweimal pro Winter geleert werden - mit rechtzeitiger Meldung am Kesseldisplay.


Stückholz (Scheitholz) ist für die unmittelbare Verwendung in handbeschickten Feuerungsanlagen gedacht und stammt meist direkt aus dem Wald. Moderne Stückholzvergaserkessel, wie z.B. von KWB, kombinieren die Vorteile der traditionellen Holzheizungen optimal mit dem Komfort und Behaglichkeit moderner Heizsysteme.

Während die CO2-Bilanz von Biomasse neutral ist, steigt durch die Verbrennung der fossilen Energieträger der CO2-Anteil der Erdatmosphäre. Bei der Verbrennung von Holz entsteht als Hauptbestandteil des Rauchgases wie bei der Verrottung: Kohlendioxid, Wasser und Mineralstoffe (Asche). Alle drei sind wichtige Pflanzennährstoffe. Die Asche wird daher als Dünger wieder im Wald oder auf der Wiese verteilt, Kohlendioxid und Wasser gelangen über Luft zu den Bäumen. Damit schließt sich der Kreis der Bioenergie.

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